Massive Holzmauer oder Fertighaus? Die Unterschiede auf einen Blick
Wer sich für den Bau eines Holzhauses entscheidet, steht zunächst vor der Wahl zwischen verschiedenen Bauweisen.
Eine grundsätzliche Frage dabei ist, massive Holzmauer oder Fertighaus?
Während beim klassischen Fertighaus in Holzrahmenbauweise lediglich ein Gerüst aus Holz die tragende Funktion übernimmt und die Hohlräume mit Mineralwolle wie Glaswolle gefüllt werden, setzt Rems-Murr-Holzhaus auf die massive Holzmauer – komplett ohne Hohlräume. Dieser Unterschied ist nicht nur konstruktiv entscheidend, sondern wirkt sich auch maßgeblich auf das Raumklima, die Bauphysik und die langfristigen Kosten aus.
Holzmauer statt Hohlwand: Die massive Bauweise macht den Unterschied
In der Holzrahmenbauweise ist eine Dampfsperre – meist in Form einer Folie – unverzichtbar, um die Mineralwolle vor Feuchtigkeit aus der Raumluft zu schützen. Diese Folien verhindern jedoch den natürlichen Feuchtigkeitsaustausch und machen zusätzliche Lüftungsanlagen notwendig, die wiederum Kosten für Einbau, Wartung und Strom verursachen.
Bei unserer Holzmauer ist das nicht nötig: Die massive Holzmasse nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf, speichert sie und gibt sie kontrolliert nach außen wieder ab. Das Ergebnis ist ein natürlich reguliertes Raumklima, das ganz ohne technische Hilfsmittel entsteht – wohngesund und unvergleichlich behaglich. Wer also die Wahl zwischen massiver Holzwand und Fertighaus trifft, erkennt schnell die Vorteile.
Gut gedämmt, atmungsaktiv und vielseitig
Zusätzlich wird die Holzmauer von außen mit Holzfaserplatten gedämmt. Diese bieten nicht nur eine hervorragende Wärmedämmung, sondern bleiben auch bei einer verputzten Fassade dank mineralischem Putz diffusionsoffen. Damit bleibt die natürliche Atmungsaktivität der Wände vollständig erhalten – ein Vorteil, den luftdichte Fertighauswände nicht bieten können.
Handwerk mit Tradition: Der Rems-Murr-Holzhaus Studiodachstuhl
Auch beim Dach setzen wir auf klassisches Zimmermannshandwerk: Jeder Dachstuhl wird Sparren für Sparren vor Ort errichtet – nicht aus Fertigteilen. Gedämmt wird nicht zwischen den Sparren, sondern mit einer vollflächigen Aufdachdämmung aus Holzfaserplatten. Das sorgt für durchgehenden Wärmeschutz und schafft durch die sichtbaren Sparren ein architektonisches Highlight: den charakteristischen Studiodachstuhl.
Hinzu kommt ein regensicheres Unterdach aus hydrophobierten Holzfaserplatten, das bis zu drei Monate ohne Ziegeldeckung bewittert werden kann. Ein klarer Vorteil in Zeiten häufiger Stürme und Lieferengpässe.
Massive Elemente, passgenau gefertigt
Unsere Holzmauerelemente entstehen in präziser Vorfertigung im Werk – ähnlich wie im Fertigbau, jedoch in deutlich massiverer Ausführung. Mit bis zu 13,5 Metern Länge und einem Gewicht von bis zu vier Tonnen sind sie wahre Schwergewichte. Transportiert werden sie mit eigenen Tiefladern, montiert mit unseren firmeneigenen Autokränen – ausschließlich von unseren eigenen Mitarbeitern. Auf Subunternehmer verzichten wir bewusst, um unsere Qualitätsstandards zu gewährleisten.
Bauzeit mit Qualität
Natürlich fragen viele Bauherren nach der Bauzeit. Auch wenn die Elemente vorgefertigt sind, dauert der Aufbau eines Holzmauer-Hauses rund drei Wochen. Im Vergleich dazu steht ein Fertighaus-Rohbau oft schon nach drei bis vier Tagen. Wir nehmen uns diese zusätzliche Zeit, weil wir Wert auf Qualität und Präzision legen. So entsteht ein massives, langlebiges Zuhause, das vielen Generationen Freude bereitet.
Wohngesund, massiv und zukunftssicher
Mit der Holzmauer entscheiden sich Bauherren für eine nachhaltige, massive und wohngesunde Alternative zur Fertigbauweise. Natürliche Materialien, handwerkliche Perfektion und eine durchdachte Bauweise schaffen ein einzigartiges Wohnklima und ein wertbeständiges Zuhause, das moderne Technik nicht ersetzen kann. Entscheiden Sie nun selbst, was für Sie die besser ist. Massive Holzmauer oder Fertighaus – für uns ist die Antwort klar.